Gestaltung und Zielsetzung

Heileurythmie und Atemtherapie ergänzen sich in wirkungsvoller Weise.

Heileurythmie wurde 1921 von Rudolf Steiner auf Anfrage von Ärzten für Prävention und zu Heilzwecken gegeben. Sie beruht auf künstlerisch gestalteten Bewegungsformen von Sprach- und Bewegungskräften im Raum.
Die wiederholt geübte Bewegung und Gebärde wirkt verstärkt nach innen und bis tief in die Organe zurück. Die gesamte innere Selbst-Organisation wird gestärkt - sie ordnet und harmonisiert sich neu nach kosmischen Gesetzen.
Ein bewusstes künstlerisches Erleben in dieser Bewegung spricht alle 12 Sinne an. Darüber hinaus wird eine heilsame Neuordnung im Bewegungsablauf bewirkt.
Die Heileurythmie wird bei Erkrankungen von A - Z, sowie in der Rehabilitation oder Nachsorge eingesetzt. Ebenso dient sie der hygienischen Gesunderhaltung und zur Prophylaxe - schon bei ersten Störungen wie Blockaden, Bewegungseinschränkung, Schwindel, Gedächtnis-, Hör- und Sehschwächen.

Atemtherapie nach Prof. Ilse Middendorf:

Der Atemfluß wird über die Bewegung angeregt.
Durch Dehnung und Lösung werden Bewegungen so erfahren und differenziert, dass sie vom Ich ergriffen, beeinflusst und neu koordiniert werden können.
Atemsubstanz entsteht - Atemraum wird erfahren - entwickelte Atemsubstanz wird erfahren - sie wirkt tragend und bleibt!

Ziel ist es:

Heileurythmie und Atemtherapie ergänzen sich in wirkungsvoller Weise, Gesundung und auch Persönlichkeitsentwicklungen werden grundlegend unterstützt.

Über die Arbeit mit dem Erfahrbaren Atem wurde in den Medien mehrfach berichtet. Sie wurde 1994 im ZDF, 1999 und 2004 in Südwest 3 vorgestellt.

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